Friktions / Trocknungszentrifuge für LDPE / HDPE / PP / PET / PVC        

Die Restfeuchtigkeit des Materials vor der Verarbeitung im Agglomerator oder im Extruder ist ein wesentliches Element des Energieverbrauchs einer Aufbereitungsanlage. Die Friktions / Trocknungszentrifuge ist das geeignetste Mittel das Material, welches mit hoher Feuchtigkeit (bis zu 50%) aus der Wanne kommt, auf eine Restfeuchtigkeit von 4 -5 % bei LDPE (mit einem Anteil von Stretch bis ca. 20%) oder PP Folien und auf ca. 1 -2 % bei hartem Material wie HDPE oder PP zu trocknen. Die mechanische Trocknung ist der thermischen energetisch eindeutig  überlegen. Ein Versuchsbericht zeigt die erzielten Resultate für die Costarelli Zentrifuge CDO 850/10. 

Die Friktions-Zentrifuge ist eines der Kernelemente der Waschanlage. Sie ist nach dem Prinzip der horizontalen Zentrifuge mit der Kombination von Trocknungs - und gleichzeitigem Reinigungseffekt konzipiert. Die Anlage trocknet und reinigt vorzerkleinertes Kunststoff-Material wie Folienschnitzel LDPE / PP und Festmaterial PP / HDPE / PET / PVC etc.. Die Anlage wird normalerweise nach einer Absetz bzw. Schwimm/Sinkwanne, welche Metallreste und Steinchen entfernt.

Die Friktionszentrifuge 850/10 ist speziell auf Robustheit (Rotorgewicht ca.2 t, Gesamtgewicht ca.6 t) und hohe Zuverl�ssigkeit konzipiert. Der Trocknungs- und Reinigungs-Effekt wird bewirkt durch die hohe Zentrifugalbeschleunigung (1500 U/min), das Prallen der Teile auf die Schaufeln und die gegenseitige Reibung des rotierenden Kunststoffmaterials. Gleichzeitig wird eventuell noch vorhandenes Papier und Zellulose vom Kunststoff abgel�st, zerrieben und geht zum Grossteil mit dem Wasser ab.

Friktionszentrifuge mit Austrag Schwimm-Sinkwanne, entw�sserter  Beladeschnecke und Entladezyklon Rotor mit Verschleissplatten und selbstreinigender gegenrotierender Siebkorb (Werksfoto)

Die Friktionszentrifuge ist mit einem langsam gegenrotierenden Siebkorb ausger�stet. Der Aufprall des Materials auf den Siebkorb und die gegen den Siebkorb geschleuderten Wassertropfen bewirken einen Selbstreinigungseffekt, der das Verstopfen des Siebes stark reduziert. Es sind keine Abstreif-Bürsten erforderlich. Der Anstellwinkel der Schaufeln sichert den L�ngstransport des Materials und den hohen Durchsatz. Das Wasser fliest in einem Kanal am Boden der Anlage ab. Dieser muss mit dem Waschwasserkreislauf verbunden werden.

Die Restfeuchte ist materialabhängig, da das Gewicht der mikroskopisch kleinen restlichen Wassertr�pfchen bei dünnen Folien oder dickerem Material verschieden ins Gewicht fällt. Für anschliessendes Agglomerieren oder für das Extrudieren  ist keine weitere thermische Trocknung erforderlich.

Video zeigt Celluloseabscheidung bei Rejects mit Turbo und Friktionszentrifuge 

Ausf�hrung

 Technische Daten:

Leistung 75 [kW]
Lange/Breite/Hohe 3000 /1850 / 1830 [mm]
Durchsatz (materialabh�ngig) 800 [kg/h] Folien, 1500 [kg/h] HDPE, PP
Restfeuchte 5 – 2 % (materialabhängig)
Waschwasser (Rezirkulation) 15 Lit./min
Kühlwasser Lager (Rezirkulation) 13 Lit./min

Das Wasser zirkuliert in geschlossenem Kreislauf

OCI GmbH
Baarerstrasse 95, CH 6301 Zug, Schweiz
GF: Hubert v. Navarini, Dipl. Ing.
Tel +41 81 3531685 / Fax +41 81 3535109
E-Mail: navarini@navarini.com
Officine Meccaniche Costarelli s.r.l., Perugia (I)

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Typische Gesamtanlage zur Kunststoffaufbereitung von Mischkunststoffen, Folien, Flaschenfraktion etc. (Zerkleinerung, Waschen, Trocknen, Agglomerieren, Extrudieren)

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